Geschichte des Bodyboardings

Bodyboarding hat eine erstaunlich kurze Geschichte. Die heute übliche Form entstand 1971 in Hawaii und wurde innerhalb weniger Jahre zum Massenphänomen.

Tom Morey und das erste Boogie Board

Im Juli 1971 baute Tom Morey auf Hawaii das erste moderne Bodyboard aus einem Polyethylen-Schaumstoff-Block, geheizt mit Tageszeitungen und mit einem Bügeleisen geformt. Er nannte es „Boogie Board" – ein Markenname, der teilweise bis heute synonym für Bodyboard verwendet wird.

Aufstieg zum Massensport

Bis Ende der 1970er Jahre verkauften sich Boogie Boards millionenfach in den USA. Der niedrige Preis und die Einfachheit ließen den Sport explodieren – im Gegensatz zum traditionellen Wellenreiten, das damals teures Equipment und viel Übung erforderte.

Die 1990er Jahre: Höhepunkt

Mit Profis wie Mike Stewart und Ben Severson erreichte Bodyboarding seinen sportlichen Höhepunkt. Severson und Stewart trieben technische Manöver wie ARS, El Rollo und Backflip voran. Eine eigene Weltmeisterschaft (heute APB World Tour) etablierte sich.

Seit 2000: Konsolidierung

Die Massenwelle ist abgeflacht, der Sport ist erwachsener geworden. Die Community ist kleiner aber treuer; technische Maßstäbe sind hoch. Bodyboarding bleibt eine eigenständige Disziplin mit klar abgegrenzter Identität gegenüber dem Surfen.

Häufige Fragen

Wer hat Bodyboarding erfunden?

Tom Morey, ein US-amerikanischer Tüftler und Surfer, gilt als Erfinder des modernen Bodyboards. Er fertigte das erste Brett im Juli 1971 auf Hawaii.