Bodyboard-Grundlagen
Bodyboarding ist eine eigenständige Wassersportart mit klar definiertem Material, Regelwerk in Wettkämpfen und mehreren Stilrichtungen. Wer den Sport versteht, betreibt ihn sicherer und genussvoller.
Das Brett
Ein typisches Bodyboard ist 99 bis 107 cm lang, etwa 50 cm breit und 5 cm dick. Der Kern besteht aus Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder Polystyrol (PS). Decklage und Boden sind aus weicheren Schaumstoffen gefertigt. Stringer aus Kunststoff oder Carbon im Brett-Inneren erhöhen die Stabilität.
Die drei Stilrichtungen
- Prone – bäuchlings, der klassische Stil. Anfänger und über 90 % aller Bodyboarder fahren Prone.
- Drop-Knee – mit einem Knie auf dem Brett, das andere Bein außen. Stilistisch zwischen Liegen und Surfen.
- Stand-Up – aufrecht auf dem Brett. Selten, weil das kurze Brett wenig Halt bietet.
Der Bewegungsablauf
Eine typische Welle umfasst fünf Phasen:
- Paddeln – mit Armen und Flossen Richtung Wellenbruchpunkt.
- Takeoff – im Moment der brechenden Welle in die Welle gleiten.
- Bottom Turn – am Wellenfuß umlenken, um Tempo aufzunehmen.
- Maneuver – Cutback, Spin, Roll oder einfaches Surfen auf der Welle.
- Pull-out – aus der Welle aussteigen, bevor sie ausläuft.
Häufige Fragen
- Was unterscheidet ein Bodyboard von einem Schwimmbrett?
Ein Bodyboard hat einen speziell geformten Bottom (Channels, Tail-Shape), ein Stringer-System für Steifigkeit und ein Volumen, das für das Wellengleiten optimiert ist. Ein gewöhnliches Schwimmbrett bricht in einer Welle oder gleitet nicht.